Vita


PETER PICHLER ist ein Grenzgänger zwischen verschiedenen Kunstformen. 1980 erschien die erste Schallplattenveröffentlichung der Punkband CONDOM. Das Nachfolgeprojekt NO GOODS nahm das Münchner Trikontlabel unter Vertrag. Im Rahmen der musikalischen Auseinandersetzung entstanden erste Kontakte zur freien Münchner Theater- und Performanceszene (u.a. Rabe Perplexum). Daran anschließend erste Film- und Fernsehprojekte, außerdem Auftritte als Straßenmusiker, Multimediaprojekte u.a. an der Kunstakademie und Praterinsel. Erste eigene Filmprojekte mit „München-Rimini-Sendling“, Agit-Prop Performances in der Münchner Fußgängerzone, musikalische Zusammenarbeit mit Funny van Dannen, Hans Söllner. Zahlreiche Arbeiten als Komponist, musikalischer Dramaturg und darstellender Musiker bei verschiedenen freien und öffentlichen Theaterinszenierungen, u.a. an den Münchner Kammerspielen. In letzter Zeit spielt Pichler vermehrt klassische Konzerte mit Trautonium. Vor Kurzem erschien Pichlers erste Trautonium CD mit zum Teil unveröffentlichten Trautonium Werken von Harald Genzmer in Kooperation mit der Genzmer Stiftung.

Die Verbindung zum Trautonium

Oskar Sala und Peter Pichler in Salas Studio in Berlin (1996)

Bei einem Bekannten hörte Peter Pichler in jungen Jahren zum ersten Mal den Klang eines Trautoniums als Filmmusik und war sofort fasziniert von der Ausstrahlung des Instruments, dessen unvergleichlicher Klangfarbe und Dynamik.

Damals schon ein Vollblutmusiker, ließ Pichler das Thema nicht mehr los. Er forschte intensiv nach Kontakten zu diesem Instrument und fand Oskar Sala, der sich, nach telefonischen Kontakten mit dem jungen Musiker, bereit erklärte Peter Pichler zu treffen.
1996 besuchte Pichler Oskar Sala zum ersten Mal in seinem Studio in Berlin und Sala beantwortete bereitwillig alle Fragen des jungen Mannes. Pichler durfte sogar auf Oskar Salas Mixturtrautonium spielen. Die beiden trafen sich noch ein weiteres Mal ausgiebig zum künstlerischen Austausch. Außerdem begleitete Peter Pichler Oskar Sala zu einem Konzert bei dem er den Meister hautnah bei der Arbeit erlebte.

Ausbildung

1983 - 1984

1984 - 1986

1986 - 1992

 

1991

1992 - 1994

 

 

seit 1995

2013

Berufsfachschule für Musik Altötting

Mozarteum Salzburg

Leopold Mozart Konservatorium (Hauptfach klassische Gitarre und Renaissancelaute)

Bayerischer Förderpreis der Landeshauptstadt München

Hochschule für Musik Karlsruhe Hochschuldiplom, Konzertreife und Studium der modernen klassischen Musik (von J. Cage - H.W. Henze), Experimentelle Musik

Freier Musiklehrer / Musikschullehrer

Musikstipendium der Landeshauptstadt München


Diskographie

2017

 

2014

2004 - 2013

2013

2006

2005

 

2003-2006

2002

 

2001

 

2000

1996

1994

1989

1986

1980

Harald Genzmer - Works for Mixture Trautonium "From Post War Sounds to Early Krautrock", Paladino Media, Wien

„Wuide Zeit“ Stephan Zinner
„Oiwei i“, „Im Regen“, „Sososo“, „Vietnam“, “Mei Zuastand“, „Mei Zuastand 2“ Hans Söllner
„Bloß a Gschicht“ DVD
„Männer“ Franz Wittenbrink

„125 Jahre Punkmusik“ CONDOM, Nauerz + Seger

„Kein schöner Land“ Franz Wittenbrink
„Herzscheiße“ und „Nebelmaschine“ Funny van Dannen

„Danza Espanola“ Klassische Gitarre
„Operativer Vorgang Melancholie“ Blaskapelle
„Trouble man live“ nach Kurt Weill, Russki Records
„Willkommen in Europa“ NO GOODS, Trikont

„Trouble man“ nach Kurt Weill, Russki Records

„Mir reichts“ CONDOM, Schlecht und Schwindlig

„Alles dreht sich“ NO GOODS, Trikont

„17 Lieder“ NO GOODS, Trikont

„Juri go on“ NO GOODS“, Russki Records

„Rechtlos“ CONDOM, Eigenvertrieb


Peter Pichler komponierte die Filmmusik für folgende Dokumentarfilme.

Sämtliche Instrumente und Stimmen - Peter Pichler

„UNHCR – Die Flüchtlingshelfer“ ARTE Dokumentation

„Das halbe Leben“ ZDF Dokumentation
„Schätze der Welt“ SWR Dokumentation


Als Musiker war Peter Pichler bei folgenden Filmprojekten beteiligt:

1991/1992

2005

"Terror 2000" Christoph Schlingensief (Gitarre)

"Marias letzte Reise" BR Drama (Gitarre)